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Inserate anno dazumals – 1936

28. Dezember 2012

Der WB blickt zurück – 1936

28. Dezember 2012

Aus dem Willisauer Boten vom Freitag, den 2. Oktober 1936

Winter-Ladenschluss in Willisau. Mit dem 1. Oktober ist bei den Geschäftsleuten von Willisau wiederum der Winterfahrplan eingeschaltet worden, d. h. die Läden werden abends um halb 8 Uhr geschlossen. Ein geregelter Ladenschluss ist aber nur möglich, wenn das Publikum die Einkäufe nicht auf die letzten Minuten verschiebt. Es ergeht also von neuem die Bitte um rechtzeitiges Erscheinen.

Goldhamsterer werden belohnt, meldet uns ein höchlichst empörter Leser unseres Blattes. Wer in letzter Zeit Goldstücke im Strumpf versteckt hielt, kann für ein 20-Frankenstück heute Fr. 28.10 und für ein Zehnfrankenstück Fr. 13.90 einkassieren! Es herrscht denn auch nicht nur im Publikum über diese Belohnung der Hamsterer grösste Empörung.

Wiggertaler Gewerbeausstellung in Reiden. Samstag, den 3. Oktober, wird die „Wigar“, Wiggertaler Gewerbeausstellung in Reiden ihre Tore öffnen. Wenn der Gewerbe- und Verkehrsverein Reiden und Umgebung sich heute anschickt, in Form einer Ausstellung Zeugnis abzulegen über den derzeitigen Stand von Handel und Industrie im luzernischen Wiggertal, so dürfen wir darin den Beweis erblicken, dass man mutig bereit ist, in politisch ernster, wirtschaftlich undurchsichtiger Zeit das Möglichste zur Belebung der lokalen Wirtschaft beizutragen.

Inserate anno dazumals – 1936

28. Dezember 2012

Der WB blickt zurück – 1942

14. Dezember 2012

Aus dem Willisauer Boten vom Montag, 20. April 1942

Bedeutender öffentlicher Vortrag in Willisau

Am kommenden Mittwoch, den 22. April, findet abends punkt 8 Uhr ein bedeutender öffentlicher Vortrag des Herrn Redaktor Alb. Adler aus Bern im Saale zum “Kreuz” statt. Er spricht über Kriegswirtschaft, Rationalisierung und Sparmassnahmen. Der Referent ist als wöchentlicher Redaktor am Radio bekannt und seine öffentlichen Vorträge finden ungeteiltes Interesse wegen des wichtigen und klaren Inhalts, wie auch wegen der glänzenden Form des Vortrages.

Frauen und Töchter, Männer und Jungmänner von Willisau und Umgebung, darum herbei zu zeitgemässer Belehrung und Aufklärung. Aus jeder Haushaltung sollte wenigstens eine Person erscheinen.

Bauerntag in Willisau

Am vergangenen Sonntag fand anschliessend an die Delegiertenversammlung des Luzerner Bauernbundes eine öffentliche Bauerntagung statt, die von über 600 Mann besucht war. An Stelle des Hrn. Gemeinderat Schnyder (Escholzmatt) wurde Herr Hans Muri, Schötz, zum Präsidenten des Luzerner Bauernbundes gewählt.

 

 

 

WB-Leser über den WB – Monika Huber

11. Dezember 2012

Bildschirmfoto 2012-12-11 um 07.53.08Monika Huber, 58, Katechetin, Luthern

Monika Huber ist ein Allround-Talent. Seit zwölf Jahren arbeitet sie für die Pfarrei St. Ulrich in Luthern. Mit Engelsgeduld verrichtet sie unter der Woche die Arbeiten der Pfarreisekretärin und Katechetin. An der Sonntagsmesse entlockt sie der Kirchenorgel himmlische Töne. Und: Für den immer kleiner werdenden Kirchenchor setzt sich Monika Huber mit Herzblut ein. Sie ist ein wahrer Segen für die Kirchgemeinde.

Frau Huber, lesen Sie als Katechetin den Kirchenanzeiger im Freitags-»Böttu»?

In der Tat tue ich das. Ich bin zuständig für die termingerechte und korrekte Zustellung der Mitteilungen, die im «Böttu» erscheinen. Beim Lesen überprüfe ich sie auf ihre Vollständigkeit.

Aha! Sie kontrollieren die Arbeit der Redaktoren und Redaktorinnen?

Nicht falsch verstehen: Ich kontrolliere mich selber und nicht das Redaktionsteam. Aber der Kirchenanzeiger ist nicht das Erste, was ich lese, wenn ich den «Böttu» aufschlage.

Wenn nicht auf den Kirchenanzeiger: Worauf richten Sie den ersten Blick?

Die Lokalnachrichten. Mich interessiert, was in Luthern und in anderen Gemeinden passiert, welche Veranstaltungen anstehen. Manch schöne Idee für die eigene Arbeit ergab sich beim Lesen der Lokalnachrichten. Auch die Vereinsnachrichten lese ich sehr gerne.

Wird Ihnen warm ums Herz, wenn Sie den «Böttu» zur Hand nehmen?

(Lacht) Oh ja, ich habe ihn sehr gerne. Ich kann mir die Woche ohne «Böttu» gar nicht mehr vorstellen. Seit 1980 begleitet er mich auf meinem Lebensweg. Er widerspiegelt auf wunderschöne Weise das Leben im Hinterland. Und: Er zeigt auf, wie sowohl Vereine als auch kulturelle und sportliche Veranstaltungen die Gegend beleben.

Sie organisieren und machen im Auftrag der Kirchgemeinde Krankenbesuche: Wo kränkelt der «Böttu» in Ihren Augen?

Ich ignoriere den Sportteil nicht gänzlich. Im Gegenteil. Es finden sich dort interessante Persönlichkeiten, bei denen ich denke: «Über diesen Menschen möchte ich gerne etwas mehr erfahren.» Dennoch: Dem Sport im «Böttu» wird zu viel Beachtung geschenkt. Andere, für mich wichtigere Themen, fallen dadurch zu knapp aus. Ich wünsche mir, der «Böttu» möge sein Augenmerk vermehrt auf eine ausgewogene Mischung zwischen Kultur, Gemeindenachrichten und Sport legen. Das macht eine gute Zeitung aus.

Bald wird Weihnachten gefeiert. Wenn Sie sich etwas für den «Böttu» wünschen könnten, was wäre das?

Ich wünsche dem «Böttu» von Herzen, dass er dem Hinterland und seinen Lesern für viele weitere Jahre erhalten bleibt. Ich weiss, für ein Lokalblatt auf dem hart umkämpften Zeitungsmarkt kein leichtes Spiel. Trotzdem: Es wäre ein totaler Wertverlust, wenn es den «Böttu» nicht mehr geben würde. Er ist so nah am Volk des Hinterlandes wie keine andere Zeitung.

Der WB blickt zurück – 1974

7. Dezember 2012

Aus dem Willisauer Boten vom Donnerstag, 28. November 1974

Ebersecken

Kindergarten. Unsere Gemeinde muss sich auch ernsthaft mit dem Problem eines Kindergartens befassen. Deshalb haben Gemeinderat und Schulpflege auf den kommenden Mittwoch, den 4. Dezember, 20 Uhr, im Restaurant „Sonne“ eine entsprechende Orientierungsversammlung organisiert. Franz Wüest, Oberlehrer, Zell, orientiert über das kantonale Kindergartenwesen, während Frl. Ruth Feurer, kant. Kindergarteninspektorin, Willisau zum Thema „Was will und ist der Kindergarten?“ spricht.

Aus dem Willisauer Boten vom Dienstag, 10. Dezember 1974

Sörenberg um eine weitere Attraktion reicher

Inbetriebnahme einer modernen Selbstanbügelungsanlage

In diesen Tagen nahmen die Sportbahnen Sörenberg die neue, sehr moderne Selbstanbügelungsanlage des ebenfalls neuen Skiliftes „Schönisei“ in Betrieb. [...] Im Bestreben, dem Skifahrer immer bessere Bedingungen zu schaffen, entschloss sich der Verwaltungsrat der Sportbahnen Sörenberg AG, die neben der Gondelbahn Sörenberg-Rossweid sechs Skilifte und das Bergrestaurant Rossweid betreibt, den alten, aus dem Jahre 1956 stammenden Skilift nach der Rossweid durch eine neue Selbstanbügelungsanlage zu ersetzen. [...] Erstmals in der Zentralschweiz ist nun eine Selbstanbügelung in Betrieb.

Inserate anno dazumals – Weihnachten 1974

7. Dezember 2012

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